Oliver Träger - All Roads lead to Home

2006 Twistringen - Brake (Unterweser) - Twistringen

Letzte Woche haben wir beschlossen eine kleine Radwanderung zu machen Tage sollten es sein. Also haben wir alles nötige zusammengesucht und das ganze Gebäck aufs Rad gepackt.

Unser Ziel war noch nicht ganz klar, aber es sollte Richtung Weser gehen.

Am ersten Tag nach ca. 20 km hatten wir leider schon unsere erste kleine Panne in der nähe von Syke. Also mussten wir in die Stadt und uns einen Fahrradhandel suchen damit jemand das Rad reparieren konnte. Zum Glück haben wir schnell einen gefunden und nach ca. 30 Minuten konnten wir mit einem heilem Fahrrad weiter !

Am gleichen Tag hatten wir schon die Weser erreicht und sind auf dem Deich entlang gefahren weil wir eine Fähre suchten. An dem Tag hatten wir aber kein Glück mehr. Als es langsam dunkel wurde haben wir beschlossen uns eine Platte zu suchen und dann den nächsten Tag mit der Fähre zu fahren. An dem Tag sind wir ca. 60 km gefahren.

 

Am nächsten Tag sollte es dann zu einem kleinen Strand in der Nähe von Brake gehen. Da hatte Olli vor 2 Jahren schon einmal Platte gemacht und wollte mir unbedingt zeigen wie schön es da war.

Das Wetter war immer noch sehr gut und wir waren auf der suche nach der ersten Fähre.

Nach ca. 20 km hatten wir sie dann erreicht. Für uns beide und die beiden Fahrräder mussten wir nur 2 Euro zahlen. Als wir auf der anderen Seite ankamen ging es dann erstmal ca. 15 km weiter bis wir bei noch einer Fähre ankamen. Als wir dann auch mit der gefahren sind, konnten wir schon etwas was einem kleinen Strand erkennen. Nun war es für ihn nicht mehr schwer den Weg zu finden weil er wusste wo wir waren. Gerne währen wir über die Huntebrücke gefahren, aber wegen Bauarbeiten wurde sie leider nicht runtergelassen.  Ungefähr 15 km sollten es noch sein. In der nächsten Stadt haben wir einen kleinen halt gemacht und noch etwas eingekauft bevor wir uns die Platte gesucht haben. Als wir dann unser Zelt aufgestellt hatten, haben wir erstmal etwas gegessen. Als es langsam dunkel wurde sind wir noch einmal am Strand spazieren gegangen.

Um 1 Uhr Nachts konnte man auch die Ebbe sehen. Und es wurde langsam ziemlich windig.

 

Am dritten Tag viel das aufstehen schwerer. Die Nacht hatten es ziemlich gestürmt und wir wussten dass wir den Gegenwind erwischen würden. Jetzt sollte es wieder auf den Rückweg gehen. Aber wir haben einen anderen gewählt als wie den Hinweg. Als wir in Ganderkesee ankamen haben wir zufällig einen Campingladen entdeckt, (das hätte uns schon auf der Hinfahrt passieren sollen) bei dem wir natürlich anhielten. Da haben wir uns noch etwas Campingausrüstung mitgenommen und waren uns sicher dass wir auf unserer nächsten Tour in die Richtung wieder anhalten werden. Als wir alles eingekauft hatten ging es dann weiter bis kurz vor Hude. Auf unserer suche nach einer Platte kamen wir an einem Bauernhaus vorbei wo ein kleines Waldstück zugehörte. Olli fragte die Leute ob wir vielleicht eine Nacht dort unser Zelt aufstellen könnten. Die Leute waren super Gastfreundlich und boten uns ihr Bad und Essen an. So eine Gastfreundschaft zu fremden Menschen findet man selten. In dieser Nacht haben wir wohl am besten geschlafen obwohl es am Strand wohl schöner war als in dem kleinen Waldstück. Vielleicht wegen diesen Menschen.

 

Der 4. Tag. Jetzt war es nicht mehr weit bis nach Hause. Mit nur noch 30 km haben wir gerechnet und wollten ganz gemütlich fahren. Wir mussten nichts mehr einkaufen und auch sonst gab es nix zu tun. Also aufs rad und einfach los. Mit dem Wetter hatten wir wieder mehr Glück. Der Wind hatte nachgelassen und man konnte gemütlich fahren.

Aber ca. 10-15 km vor Twistringen fing es dann an zu regnen. Erst war es gar nicht schlimm aber es wurde mehr. Als wir zu Hause ankamen waren wir total nass. Wir haben es aber mit Humor genommen und einfach nur gelacht.hi

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